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Neue Ideen gesucht: LEADER-Region Osteifel-Ahr startet Förderoffensive 2026

LEADER-Förderung: Gute Ideen groß denken

Mit dem 8. LEADER-Förderaufruf unterstützt die LEADER-Region Osteifel-Ahr Projekte, die die Region langfristig stärken und weiterentwickeln. Gefördert werden zum Beispiel Projekte, die Dörfer und Treffpunkte schöner und lebendiger machen, regionale Produkte und Betriebe stärken, die Versorgung vor Ort sichern oder Freizeit- und Tourismusangebote weiterentwickeln. Unterstützt werden auch Vorhaben, die den Alltag der Menschen verbessern – etwa neue Mobilitäts- oder Versorgungsangebote, Angebote zum Erleben der Natur oder touristische Einrichtungen, von denen die Region profitiert. Für diesen Förderaufruf stehen rund 500.000 Euro zur Verfügung. Projektsteckbriefe können bis zum 25. März 2026 eingereicht werden, die Projektauswahl ist für Ende April 2026 vorgesehen.

Ehrenamtliche Bürgerprojekte: Engagement vor Ort stärken

Der Förderaufruf für ehrenamtliche Bürgerprojekte richtet sich an Menschen, die mit überschaubaren Mitteln konkrete Verbesserungen vor Ort anstoßen möchten. Gefördert werden gemeinnützige Projekte, die von Vereinen, Initiativen oder auch losen Zusammenschlüssen umgesetzt werden. Typische Projekte sind zum Beispiel neue Ausstattung für gemeinschaftlich genutzte Orte, Angebote für Kultur und Soziales oder Maßnahmen, die das Zusammenleben und den Zusammenhalt im Dorf oder im Viertel stärken. Entscheidend ist nicht die Größe des Projekts, sondern der Nutzen für die Gemeinschaft. Die maximale Förderung beträgt 2.500 Euro pro Projekt, insgesamt stehen 30.000 Euro zur Verfügung. Die Einreichungsfrist endet am 25. März 2026, die Umsetzung der Projekte muss bis spätestens 1. Oktober 2026 abgeschlossen sein.

Demokratie leben: Beteiligung ermöglichen, Zusammenhalt fördern

Ein weiterer Schwerpunkt der Förderoffensive liegt auf der Demokratieförderung im ländlichen Raum. Gefördert werden Projekte, die Beteiligung ermöglichen, Dialog und Austausch fördern, demokratische Kompetenzen stärken sowie Aufklärungs- und Präventionsarbeit leisten. Dazu zählen beispielsweise Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger, Workshops oder Diskussions- und Dialogprojekte, Formate zur Stärkung von Medien- und Urteilskompetenz oder Projekte, die sich mit gesellschaftlichem Zusammenhalt, Vielfalt und Respekt auseinandersetzen. Ziel ist es, Demokratie im Alltag erlebbar zu machen und Menschen aktiv einzubinden. Pro Projekt sind bis zu 5.000 Euro Förderung möglich. Die Einreichungsfrist ist der 2. März 2026.

Jugendfonds: Räume für junge Ideen schaffen

Mit dem Jugendfonds der LEADER-Region Osteifel-Ahr richtet sich ein eigener Förderaufruf gezielt an junge Menschen bis 27 Jahre, die ihren Ort aktiv mitgestalten möchten. Gefördert werden Projekte, bei denen Jugendliche eigene Ideen einbringen und selbst umsetzen. Dazu zählen zum Beispiel neue oder umgestaltete Jugendräume und Jugendcafés, neue Ausstattung für bestehende Treffpunkte sowie kreative Angebote im Freien oder mobile und flexible Treffpunkte für Jugendliche. Wichtig ist, dass Jugendliche an Planung und Umsetzung beteiligt sind und die Projekte eine nachhaltige Wirkung entfalten. Die Förderhöhe liegt zwischen 500 und maximal 3.000 Euro pro Projekt, insgesamt stehen 6.618 Euro zur Verfügung. Die Interessenbekundung kann vom ebenfalls bis zum 15. März 2026 eingereicht werden. Die Projektauswahl erfolgt Ende April 2026.

Regionalbudget: Kleinstprojekte schnell und unbürokratisch umsetzen

Mit dem Regionalbudget steht der LEADER-Region Osteifel-Ahr ein Förderinstrument zur Verfügung, das gezielt kleine, schnell umsetzbare Projekte unterstützt, die das Leben im Dorf oder in der Stadt konkret verbessern. Angesprochen sind insbesondere Kommunen, Vereine, Organisationen sowie kleinere Unternehmen, die mit überschaubaren Investitionen sichtbare Impulse setzen möchten. Gefördert werden unter anderem Projekte, die Dorfplätze und freie Flächen schöner machen, neue Gemeinschaftsräume schaffen oder bestehende verbessern, Freizeit- und Erholungsangebote ausbauen, vorhandene Gebäude neu nutzen oder die Angebote vor Ort sichern. Dazu gehören zum Beispiel neue Treffpunkte, Räume für mehrere Nutzungen, kleine Dorfläden oder andere Geschäfte für den täglichen Bedarf sowie Maßnahmen, die Ortskerne wieder lebendig machen. Der Förderaufruf für das Regionalbudget startet am 28. Januar 2026 und läuft bis zum 25. März 2026. Für das Regionalbudget steht ein Gesamtvolumen von rund 66.700 Euro zur Verfügung. Die förderfähigen Projektkosten dürfen maximal 20.000 Euro netto betragen. Die Umsetzung muss bis spätestens 30. September 2026 abgeschlossen sein

Offene Online-Sprechstunde am 24. Februar

Um Interessierten den Einstieg zu erleichtern, bietet das Regionalmanagement der LEADER-Region Osteifel-Ahr am 24. Februar 2026 ab 18:00 Uhr eine offene Online-Sprechstunde an. Alle, die eine Projektidee haben oder sich zunächst unverbindlich informieren möchten, sind herzlich eingeladen. In der Sprechstunde werden die Fördermöglichkeiten vorgestellt und individuelle Fragen beantwortet. Der Teilnahmelink ist auf der Homepage der LEADER-Region Osteifel-Ahr zu finden. Die LEADER-Region Osteifel-Ahr ermutigt alle Engagierten ausdrücklich, ihre Ideen einzubringen: Gute Projekte entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und LEADER bietet dafür den passenden Rahmen sowie die notwendige Unterstützung.


Ihr Interesse wurde geweckt? Bei Projektideen, Fragen und für eine kostenfreie Beratung nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Regionalmanagement auf.

Regionalmanagement

Hannah Reisten

c/o Sweco GmbH, Koblenz

0261-30439-27

hannah.reisten@sweco-gmbh.de

LAG Geschäftsstelle

Bernhard Jüngling

c/o Verbandsgemeinde Adenau

02691-305100

bernhard.juengling@adenau.de

 Hintergrundinformation:

Der LEADER-Ansatz zielt darauf ab, dass die Akteur*innen aus der Region Osteifel-Ahr (Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Brohltal, Vordereifel und Stadt Mayen) ihre Region selbst gestalten. Dafür erhält die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Osteifel-Ahr Fördermittel von der EU und dem Land Rheinland-Pfalz, die sie an Projektträger*innen weiterreichen kann. Diese Mittel dienen dazu, gezielt den ländlichen Raum zu stärken. In sogenannten Förderaufrufen wird in der Regel zweimal jährlich eine Fördersumme bereitgestellt.